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BRT Baustoff Recycling Thurgau AG

Die eidgenössische Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (VVEA) fordert, dass mineralische Bauabfälle, wenn möglich sortenrein aufbereitet und wiederverwendet werden. Die "Baustoff-City" in Weinfelden setzt genau hier an und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. Die Frei Fördertechnik AG plante und realisierte mit der nassmechanischen Aufbereitungsanlage für die BRT Baustoff Recycling Thurgau AG in Weinfelden das Herzstück auf dem Areal.

Kunde / Bauherr: BRT Baustoff Recycling Thurgau AG

Ort: Weinfelden

Projekt: Nassmechanische Aufbereitungsanlage

Baujahr: 20023/2024

Branche: Recycling

Projekt
Die Frei Fördertechnik AG plante und realisierte mit der nassmechanischen Aufbereitungsanlage für die BRT Baustoff Recycling Thurgau AG in Weinfelden das Herzstück auf dem Areal.

Lieferumfang der Frei Fördertechnik AG

  • Beratung, Engineering, Planung, Realisierung, Montage und Inbetriebnahme
  • Verfahrenstechnischer Anlagenbau für eine schlüsselfertige Anlage
  • Materialaufgabe
  • Materialwäsche und Kiesaufbereitung
  • Prallbrecher
  • Fördertechnik
  • Sandaufbereitung
  • Materialboxen
  • Entstaubungsanlage
  • Silo- und Dosieranlage
  • Wasseraufbereitungsanlage – Planungshilfe durch Frei Fördertechnik
  • Entfrachtung Fremdstoffe / Klassierung
  • Rohrleitungsbau Aufbereitungsanlage
  • Stahlbau mit Gebäudehülle (ohne Betonbau)
  • Steuerung und Software – Planungshilfe durch Frei Fördertechnik
  • Ersatz- und Verschleissteile

Neue Aufbereitungsanlage für BRT schliesst die Kreisläufe in der Betonproduktion

Die Firmen TIT Imhof AG und Kibag Kies Weinfelden AG erneuern ihre Beton- und Recyclinganlage im Südosten der Stadt. Das Joint Venture unter dem Namen Baustoff Recycling Thurgau (BRT) AG hat zum Ziel, die Stoffkreisläufe im regionalen Bausektor zu schliessen. Mit modernster Technologie werden mineralische Materialien (verschmutzt und unverschmutzt) aufbereitet und die wiederverwendbaren Komponenten als hochwertige Baustoffe gewonnen. Die daraus gewonnenen Baustoffe werden für die Produktion von Beton oder als Kiesgemische auf regionalen Strassen- und Tiefbaubaustellen eingesetzt.

Nassmechanische Aufbereitungsanlage nach neustem Stand der Technik

Die neue nassmechanische Aufbereitungsanlage bildet die zentrale Annahmestelle für mineralische Abfälle aus dem Kanton Thurgau, sowie den angrenzenden Kantonen und entspricht dem neusten Stand der Technik. Die Möglichkeit, mineralische Abfälle mittels Bahn anzunehmen und Kies wieder abführen zu können, kann die Umweltverträglichkeit des Transports stark verbessern. Als Generalunternehmen erarbeitete die Frei Fördertechnik AG die verfahrenstechnische Lösung zur Aufbereitung der Rohmaterialien gemäss den gewünschten Zielprodukten und in der entsprechenden Qualität. Weiter war sie massgeblich in der Planung und Ausführung des Stahlbaus beteiligt.

Das Anlagenkonzept wurde individuell auf die Bedürfnisse der Auftraggeber sowie auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt. Ziel war stets ein möglichst effizienter Betrieb. Der Stahlbau hat eine Aussenabmessung von 51 x 16m und erstreckt sich über drei Geschosse, auf denen Material, Wasser und Technik verarbeitet werden. Der Materialtransport auf dem Areal findet primär über Förderbänder statt, damit die Radlader-Stunden reduziert werden können.

Schliessung der Stoffkreisläufe

Durch die neue Aufbereitungstechnik ergibt sich eine viel bessere Qualität des Recyclingmaterials, sagt Martin Feldmann, Geschäftsführer der BRT AG. «Feinanteile, welche die Qualität bislang minderten und für grosse Schwankungen sorgten, können mit der nassmechanischen Aufbereitung viel effizienter entfernt werden. Durch diese Schliessung der Stoffkreisläufe begegnen wir der Ressourcenknappheit wirkungsvoll. Dadurch, dass Aufbereitung und Wiederverwendung in der Betonproduktion auf demselben Areal stattfinden, lassen sich auch Transporte reduzieren. Das Bauwerk Schweiz wächst weiter – umso wichtiger ist es, die vorhanden Primär- und Sekundärrohstoffe so effizient wie möglich zu nutzen. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten. »

Eröffnung der kompletten Baustoff-City erfolgt im Herbst 2024

Die komplette Baustoff-City wird im Herbst 2024 eröffnet. Dann umfasst das Areal die nassmechanische Aufbereitungsanlage (Betriebsaufnahme erfolgte im Herbst 2023), einen Recyclingplatz zur Trockenaufbereitung sowie ein Betonwerk, das Recyclingmaterial verwerten kann.

Ansprechpartner

Jan Blatter
Co-CEO, Leiter Projektverkauf

Telefon +41 31 720 56 10
Mobile +41 79 351 11 34
j.blatter@ffag.ch